Dorfchronik

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Klaushagen (Claweshagen) stammt aus dem Jahre 1271. Zu dieser Zeit wurde dem Nonnenkloster des Zisterzienserordens Boitzenburg das Patronat von Claweshagen nebst vier Hufen, Messkorn und Geldeinkünfte von den Markgrafen Hohann und Otto zugeeignet.

Aus der Saga des Dorfes ist überliefert, dass die Brüder Claus und Jakob die Begründer von Klaushagen und Jakobshagen seien und somit die Namensgeber. Der Zusatz “hagen” “Hagen-Dörfer” bedeutet, dass es sich um Rodungsdörfer handelt.

Die Ritter Reinhold und Hohann derer von Greifenberg verkauften 1382 Claushagen für 214 Thaler an das Kloster Boitzenburg des Zisterzienser Ordens. Der Ort wurde Klosterdorf.

Nach der Säkularisierung (Auflösung) des Klosters verkauft der Kurfürst der Mark Brundenburg, Joachim II, Claushagen an den Landvogt der Uckermark Klaus von Arnim.

Im Ergebnis des 30jährigen Krieges (1618 – 1648) war das Dorf wüst. Erst aus dem Jahr 1668 wird berichtet, dass eine Bauernfamilie wieder in Klaushagen wohnt.

Einen wirtschaftlichen Aufschwung in Klaushagen gab es zum Ende des 19. Jahrhunderts. Im Jahre 1861 gab es im Ort 45 Feuerstellen mit 410 Einwohnern. Weiterhin standen in Klaushagen vier öffentliche und 86 Wirtschaftsgebäude. Als Handwerker und Gewerbetreibende waren im Ort tätig: ein Gastwirt, zwei Leineweber, zwei Maurer, zwei Zimmerleute, ein Schmiedemeister mit Gehilfen, zwei Schneider- und Schuhmachermeister.

Im Zuge der Bodenreform erhalten 1946 Bauern, Landarme und Siedler 1008 Hektar aus dem Besitz derer von Arnim (Rittergut Lichtenhain und Wälder der Jungfernheide) und Lehnschulzengut Suhrhof.