Dorfgeschichte 1945 – 1955

Weltgeschichte auf dem Dorf

Das Ende des 2. Weltkriegs, die ersten Nachkriegsjahre und die frühe DDR-Zeit waren für Deutschland turbulent und ereignisreich. Weltgeschichtlich bedeutsame Ereignisse und weitreichende politische Entscheidungen wirkten bis hinein in den Alltag des kleinsten Dorfes.

Klaushagen in der Uckermark mit seinen heute 250 Einwohnern ist so ein kleines Dorf. Was geschah dort zwischen 1945 (Kriegsende) und 1955 (Gründung der ersten Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft – LPG)?

Die Erinnerungen von 19 Bewohnern und Bewohnerinnen lassen diese Jahre lebendig werden. Im Mittelpunkt stehen die großen Themen dieser Zeit, so, wie sie sich im persönlichen Alltag der Dorfbewohner widerspiegelten:

  • Flucht und Vertreibung
  • die Verteilung des gräflichen Landes im Zuge der Bodenreform
  • die Ankunft von Flüchtlingen aus dem Osten
  • die Existenzsicherung der ersten Jahre
  • die Schaffung von Wohnraum
  • das Verhältnis zwischen Einheimischen und Zugewanderten
  • die neuen politischen Verhältnisse und ihre Folgen für das Dorf

Im Jahr 2001 hat der Heimatbund Klaushagen auf der Grundlage dieser Erinnerungen eine Ausstellung erarbeitet. Damit wollten wir Dorfgeschichte sichern und für die heutigen Bewohner wieder lebendig machen.

Wir danken den Dorfbewohnern, die sich bereit fanden, noch einmal in die oft schwierige und schmerzliche Vergangenheit einzutauchen, ihre Erinnerungen hervorzuholen und sie uns anzuvertrauen. Und wir danken den vielen ehemaligen und heutigen Klaushagenern, die das Projekt mit Fotos, Dokumenten, Hinweisen und Auskünften unterstützt haben.

Die vollständige Dokumentation können Sie sich als PDF-Datei runterladen.
Hier klicken für den Download.

Idee, Gestaltung und Ausführung: Cornelia Edding, zusammen mit Rita Flohr, auf der Grundlage der Dorfchronik von Hans Heinrich Müller und mit Hilfe der Erinnerungen von 19 Bewohnern unseres Dorfes. Medien und Kommunikation: Tom Strauss.